Spende für First Responder
Die First Responder haben 18 neue Overalls bekommen. Möglich wurde dies dank einer großzügigen Spende von Christian und Heike Püster, Inhaber der Gaststätte „Der Däne“. Sie gaben 1000 Euro. Hinzu kamen noch 800 Euro von einem Spender, der anonym bleiben möchte.
„Die neuen Anzüge sind eine große Freude für uns“, sagt Wehrführer Ties Tießen. Denn bisher mussten die First Responder in ihren normalen Einsatzanzügen der Feuerwehr ausrücken. „Sie sind zu schwer und zu warm – für den Zweck eigentlich ungeeignet.“ Denn die neuen Overalls können auch leichter angezogen werden, Privatsachen können darunter getragen werden. Wichtig auch, weil es bei jedem Einsatz für die Erst-Helfer um Minuten geht.
Weil die First Responder eine freiwillige Aufgabe der Feuerwehr sind und die Stadt Anschaffungen dieser Art nicht zahlt, ist die Feuerwehr umso dankbarer.
Christian und Heike Püster hatten es zufällig mitbekommen, dass die First Responder sich Overalls wünschen. „Diese Menschen tun viel für die Gemeinschaft, sie sind für den Bürger da“, begründet Christian Püster die großzügige Spende. Er und seine Frau hatten in ihrem Geschäft selbst erlebt, wie schnell die Feuerwehrleute da waren, als im vergangenen Sommer ältere Gäste Kreislaufprobleme bekamen.
Feuerwehr braucht neue Fahrzeuge
Tießen möchte zunächst ein "Kombiauto" anschaffen. Ausgerüstet mit einem Computer, um Datenbanken zu transportieren - wichtig für Unfälle unter anderem in Fabriken, aber auch bei Gefahrguttransporten. Dieses Auto könnte gleichzeitig auch dazu dienen, die 30 Kinder der Jugendfeuerwehr zu Lehrgängen zu transportieren, sagt Tießen. "Wir brauchen nur eine Rückbank einbauen." Das Auto kostet 95 000 Euro, wurde von der Politik aber mit einem Sperrvermerk versehen. Denn Tießen soll erst Angebote einholen. Zudem ist unklar, ob es im Rahmen der Haushaltsberatungen für dieses Jahr in dieser Form schon angeschafft wird. Wie berichtet, klafft im Haushalt ein Loch von drei Millionen Euro, zwei Millionen sind es im Verwaltungshaushalt. Feuerwehrangelegenheiten sind Pflichtaufgaben und somit Sache des Verwaltungshaushaltes.
Norddeutsche Rundschau vom 13.01.2010 ![]() Unsere Seiten werden zur Zeit überarbeitet |
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